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Alles Mögliche aus meinem Leben

Und dann war da noch ….

In einer Mietwohnung zu wohnen ist für beide Vertragsparteien so eine Sache. Der Vermieter hat häufig Ärger, weil der Mieter sich nicht um die Mietwohnung in dem Maße kümmert wie er es gerne hätte oder die Miete bleibt rückständig.

Beim Mieter ist es andersherum und er muss mit dem Vermieter um Reparaturen oder Kostenübernahmen kämpfen.

Für beide Vertragsparteien kann es aber auch entspannt laufen, zumindest wenn man mich als Mieter hat. Ich bin in der Regel anspruchslos, repariere kleine Dinge direkt ohne beim Vermieter das Geld einzufordern und halte das Mietobjekt in Schuß.

Nach meinem Auszug aus Kieselbronn habe ich nun nach elf Monaten das Übernahmeprotokoll bekommen und aus diesem geht hervor, dass ich die Wohnung damals mit folgenden Mängeln verlasssen habe:

  • Herd und Dunstabzugshaube ungeputzt
  • Badezimmer ungeputzt
  • Bodenleisten und Boden verklebt
  • Fenster und Balkon ungeputzt
  • ungesäuberte Steckdosen
  • ungesäuberte Heizungen
  • ungesäuberter Keller

Ok, Sauberkeit mag Ansichtssache sein. Damals hatte ich fleissige Helferinnen an der Hand, die die Wohnung sogar nochmals durchgewischt hatten. Auch im Bad wurde gereinigt und ich war zu einem zweiten Termin nochmals dort, um mit Chlorreiniger den damals gewünschten Reinigungsarbeiten nachzukommen. Der Keller wurde besenrein gemacht und die Fenster wurden tatsächlich nicht geputzt, was jedoch auf Grund des Frühlings auch nicht wirklich möglich war. Als ich in die Wohnung einzog, musste ich die Wohnung zweimal komplett reinigen, da mein Vermieter beim Einzug nicht geputzt hatte und vier Wochen später in jedem Zimmer neue Fenster einbauen ließ.

Ein weiterer Punkt ist eine angeblich wegen Nichtlüftung des Badezimmers ruinierte Decke. Das Fenster stand, wie auch in meiner aktuellen Wohnung, in der Kippfunktion, da ich den beim Duschen entstehenden Wasserdampf nicht im Bad brauchen kann.

Was aber das Fass zum Überlaufen brachte ist die Behauptung, dass ich aus der Wohnung Gegenstände entwendet haben soll. Dies ist eine Frechheit die einmalig ist, noch nie habe ich jemanden bestohlen.

Auf jeden Fall wurde mir nun eine Rechnung über knapp 400 Euro präsentiert, die ich doch freundlicherweise nachzahlen soll.

Liebe ehemaligen Vermieter: Nein, ich werde diesen Betrag nicht nachzahlen. Und nein, ich werde auch nicht auf mein Guthaben aus der Nebenkostenabrechnung 2010 verzichten. Statt dessen werde ich einen netten, höflichen aber bestimmten Kurzbrief schreiben und alles weitere wird sich klären.

Ich hatte damals schon ein ungutes Gefühl und habe zum Glück eine Mieterrechtsschutz-Versicherung abgeschlossen.

Wie schnell die Zeit vergeht

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht.

Nun habe ich seit etwas mehr als drei Monaten nichts gebloggt, einfach weil die Zeit oder die Lust fehlte. Beruflich bin ich seit meinem Karrieresprung doch mehr eingespannt als ich zuerst dachte. An Themen zum Bloggen mangelt es mir auf jeden Fall nicht. Also muss ich mich mal wieder ransetzen und etwas schreiben.

In den vergangenen Monaten war doch einiges los bei mir. Der Umzug fand mit tatkräftiger Unterstützung statt, ads Projekt Teich wurde erfolgreich abgeschlossen, im Büro wurde einiges neu gemacht und privat läuft auch vieles wunderbar.

Das Nachtreffen zum FotoCamp habe ich leider verpasst, dafür habe ich in den letzen Monaten zumindest einmal den Basis-Tanzkurs gemacht und mich mit den tollen Schrittfolgen von Walzer, Disco-Fox, Rumba, Cha Cha Cha, Merenge und Swing beschäftigt. Auch das Joggen hat mich, speziell in der kürzen Vergangenheit, wieder begeistern können.

Tja und dann gab und gibt es noch die Geschichte mit der Telekom. Das ist auch so ein Kapitel für sich über welches ich noch schreiben sollte.

Ab Donnerstag habe ich Urlaub, da wird sich bestimmt die eine oder andere freie Minute finden, um all das Erlebte nocheinmal aufzuarbeiten und zusammenzufassen.

Somit habe ich für mich und diesen Blog mal ein Lebenszeichen gesendet.

Ökostrom

Jetzt habe ich meinen neuen Stromanbieter gefunden.

Die Stadtwerke Flensburg bieten Strom zu 100% aus Wasserkraft zu vernünftigen Preisen an. Für 4,78 Euro Grundpreis im Monat und bei einem Preis von 21,91 Euro-Cent je verbrauchter Kilowattstunde erhalte ich ab dem 1. Mai 2011 zertifizierten Ökostrom.

Hat jemand meiner Leser bereits Erfahrungen mit diesem Anbieter gemacht? In den Vergleichsforen haben die Stadtwerke Flensburg mit sehr guten Empfehlungen abgeschnitten.

 

Veränderung

In knapp sieben Wochen wird es soweit sein: Ich ziehe von Kieselbronn zurück nach Pforzheim.

Ursprünglich hatte ich geplant, erst im Jahr 2011 mit der Suche nach einer Eigentumswohnung zu beginnen und dann gegebenenfalls im Spätjahr umzuziehen.

Einige Umstände haben mich aber dazu bewogen nun doch schneller als geplant Kieselbronn zu verlassen, ohne es als Flucht zu werten. Jedoch hatte ich hier einiges an Disput bzw. sehr unterschiedliche Meinungsauffassungen. Sei es drum, zum 31. Mai 2011 ist die Wohnung hier gekündigt.

Nach Ostern dürfte ich den Schlüssel zur neuen Wohnung bekommen, so dass ich mit dem Umzug beginnen kann. Glücklicherweise muss ich nicht viel bzw. gar nichts renovieren und kann meine Möbel sehr zügig aufstellen.

In den kommenden Wochen darf ich mir noch Gedanken machen, wie ich die Möbel stellen möchte bzw. stellen kann. Aber nicht nur das, ich habe bereits begonnen, die Umzugskisten mit den Dingen zu packen, die ich in Kieselbronn nicht mehr benötigen werde.

Auch stehen noch die ganzen bürokratischen Dinge an, z.B.

  • Ummeldung (persönlich und gewerblich)
  • Stromanbieter wechseln
  • KfZ-Ummeldung
  • Versicherungen anschreiben und ggf. Summen anpassen
  • Nachsendeantrag bei der Post stellen und zu guter Letzt:
  • neue Adresse Freunden und Bekannten mitteilen

Bei der Zulassungsstelle der Stadt Pforzheim habe ich schon einmal mein neues Kennzeichen reserviert. Es wird wieder einen direkten Bezug zu mir haben ;-)

Was mache ich nun als nächstes? Ganz einfach: Warten. Ich warte auf die Schlüssel und bis dahin packe ich immer mal wieder eine Kiste, auch mit freudiger Unterstützung durch K1.