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Alles Mögliche aus meinem Leben

Tankstellen in Italien

Am vergangenen Donnerstag sind wir nach Dorf Tirol bei Meran aufgebrochen. Fünf Tage in den Bergen Südtirols verbringen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Ein paar Bilder werde ich noch in der Galerie einstellen.

Auffällig waren die Dieselpreise auf der Strecke gen Süden, als auch in Italien selbst. Habe ich mich hier noch über das verpasste Angebot von 134,9 Cent je Liter geärgert und für 145,9 Cent getankt, konnte man auf der Strecke schon einmal den Autobahnzuschlag betrachten. Diesel lag entlang der Autobahn bei ca. 1,50 Euro je Liter.

Nach dem passieren des Grenztunnels Füssen konnte man in Reutte den Diesel für 1,40 bis 1,43 Euro tanken. Ich dachte Österreich sei so vieles billiger? Scheinbar nicht mehr oder just zu diesem Zeitpunkt nicht, wenn die Deutschen durch den Tunnel kommen. In Italien hatte ich dann für Diesel 156,5 Cent je Liter zu zahlen.

1,56 Euro in Italien, aber es war notwendig. Was ich allerdings auch erkaufen musste, war die Erfahrung, dass die Tankstellen in Italien zwei Tankbereiche haben: Den einen, an dem der Tankwart steht, den Tankrüssel ansetzt und das Auto volltankt. Dann wird noch mit dem Scheibengummi die Frontscheibe gesäubert und man geht bezahlen. 76 Euro ohne Kassenbeleg und Möglichkeit, die Menge zu kontrollieren. Meine Nachfrage, wieviel Liter ich denn getankt bekommen hätte wurde zwar mit der rechnerisch passenden Antwort beantwortet, jedoch lassen mich die Kapazitätsmengen meines Tanks eigentlich nicht erweitern.

Der zweite, versteckte, Tankbereich ist die SB-Tankzapfsäule. An dieser Zapfsäule gibt es bis zu 10 Cent Rabatt je (!) Liter.

Beim nächsten Italienurlaub werde ich auf die SB-Zapfsäulen achten und den “Rabatt” mitnehmen.

Ein kleiner Urlaubsbericht

Jetzt sind wir zwar schon seit Freitag Abend wieder im Lande, aber der Eintrag im Blogg kam irgendwie nicht von alleine ;-) Gemeinsam mit meiner Mutter Ute und meiner Schwester Franziska hatten wir uns in der vergangenen Woche in Dorf Tirol, genauer gesagt in der Residence Sissi, aufgehalten. Die einzelnen “Tages-Highlights” möchte ich hier einmal zusammenfasssen.

Monatg, 23.08.2004: 
Anreise über die A8 Ulm, A7 Füssen, Fernpass Richtung Brenner, an dem man übrigends nun 8,00 Euro Mautgebühr entrichten muss. Danach über die neue Brennerautobahn nach Bozen und die Autobahn nach Meran / Dorf Tirol.
Nach unserer Ankunft erledigten wir noch unseren Wocheneinkauf und begaben uns auf eine erste kleine Spazier- / Shoppingrunde durch Dorf Tirol.

Dienstag, 24.08.2004:
Mit dem Sessellift ging es von Dorf Tirol nach Meran zum Bummeln und Shoppen. Lilli hat die ca. fünfminütige Liftfahrt leider überhaupt nicht gefallen, so dass eine Rückfahrt mit Ihr nicht möglich war. Also kurzentschlossen Ellen und Lilli in Meran gelassen und ca. eine Stunde später mit dem Auto abgeholt.
Um Lilli zu beruhigen, entschieden wir uns für einen Besuch der Stadt Hafling, dem Ursprung der Haflinger-Pferde. So konnte Lilli sich mit den Pferden beschäftigen und sich wieder beruhigen.
Da wir Hafling zur Mittagszeit besuchten und uns ein kleines Loch im Bauch entstand, beschlossen wir, die Gatstätte des Reiterhofs zu besuchen. Franziska bestellte sich Orangensaft und Lasagne. Sie war ein wenig irritiert, dass der O-Saft sich als rotes Getränk (vermutlich mit Pulver angerührt) herausgestellt hat und die bestellte Lasagne nicht kam, da sie “eben ausgegangen” sei. Für diesen Tag hatten Franziska und Lilli genug erlebt :-)

Mittwoch, 25.08.2004:
Einen Besuch der Gärten von Schloß Trautmannsdorff sollte man in SüdTirol auf keinen Fall versäumen. Diese wunderschöne Parkanlage zeigt schöne und seltene Pflanzenarten aus aller Welt. Tipp: Der Besuch sollte am Abend stattfinden, sobald sich die Temparaturen erträglich gestalten, denn schattige Plätze gibt es leider nur sehr wenige.

Donnerstag, 26.08.2004:
Von Dorf Tirol sind es nur ca. 90 Minuten bis zum Reschensee aus dem der alte Kirchturm der versunken Stadt Alt-Reschen als Mahnmal herausragt. Als der Stausee 1949/50 angelegt wurde, ließ man den Wasserstand von 5 auf 22 Meter ansteigen. Dabei fiel die Stadt Alt-Reschen den Fluten zum Opfer und deren Bewohner mussten umsiedeln.

Danach besuchten wir die kleinste Stadt im Vinschgau: Glurns. Die Stadt ist durch die hohe Stadtmauer eingegrenzt und verfügt über nur drei Zugangstore, die nicht wesentlich breiter als ein Auto sind. Die Straßen und Gassen sind alle mit Kopfsteinpflaster ausgelegt.

Freitag, 27.08.2004: 
Tja, so schnell vergehen die wunderbaren Tage. Kurzentschlossen fuhren wir über den Reschenpass und nicht über den Brenner zurück. Leider hatte ich auf der Strecke ab Reschen einen holländischen Camper vor mir, der ein überholen auf der kurvenreichen Strecke nicht zugelassen hat, so dass ich rund 60 km hinter diesem Gefährt “hertuckeln” durfte. Naja, so brauchten wir halt rund sieben Stunden (inkl. Pause), für 480 km Fahrt.

Alles in allem konnten wir schöne, angenehme Tage bei rund 30 °C genießen.

Nun werden wir die nächsten drei Wochen mit dem deutschen Wetter vorlieb nehmen, um dann wieder für eine Woche nach St. Eulalia auf Ibiza zu entschwinden. :-)

Urlaub

Am Montag, 23.08. gegen 06.00 Uhr geht es endlich los!

Fünf Tage flüchten wir aus der deutschen Welt und reisen über den Fernpass und Brenner nach Italien. Genauer gesagt nach Süd-Tirol.

Um Euch alle ein wenig neidisch zu machen, könnt Ihr Euch hier über unser aktuelles Wetter informieren:

Wir wünschen Euch eine arbeitsreiche Woche ;-)