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Alles Mögliche aus meinem Leben

Es ist irgendwie ungerecht

Ja, ich gebe es zu: Ich bin ungerecht, ungerecht meinem Volvo gegenüber. Bei den Ausflugsfahrten über Land und Autobahn sehe ich – selektiv – nur noch Audis.

Mit meinem Volvo gab es viele tolle Erlebnisse und ich hänge genau aus diesem Grund ein wenig an ihm, aber ein Auto ist eigentlich nur ein Auto.

Dabei sind es nicht nur A4 Avant Modelle, nein auch die anderen A1 und A5 nehme ich in großem Umfang wahr.

Mein Volvo V40 hat mir in den vergangenen zehn Jahren sehr zuverlässig die Treue gehalten und dies dürfte er auch noch länger, wenn in Pforzheim nicht die verschärfte Umweltzone gelten würde.

Nun ja, ich freue mich auf den neuen Audi auf jeden Fall. Und wenn er mir ebenfalls zehn Jahre zuverlässige Dienste leitstet, dann bin ich mehr als zufrieden damit.

Übrigens muß man auch mit dem A4 das Rechtsfahrgebot in Pusemuckel beachten. Den Hinweis dazu habe ich im Gerstelblog gefunden.

Und dann war da noch ….

In einer Mietwohnung zu wohnen ist für beide Vertragsparteien so eine Sache. Der Vermieter hat häufig Ärger, weil der Mieter sich nicht um die Mietwohnung in dem Maße kümmert wie er es gerne hätte oder die Miete bleibt rückständig.

Beim Mieter ist es andersherum und er muss mit dem Vermieter um Reparaturen oder Kostenübernahmen kämpfen.

Für beide Vertragsparteien kann es aber auch entspannt laufen, zumindest wenn man mich als Mieter hat. Ich bin in der Regel anspruchslos, repariere kleine Dinge direkt ohne beim Vermieter das Geld einzufordern und halte das Mietobjekt in Schuß.

Nach meinem Auszug aus Kieselbronn habe ich nun nach elf Monaten das Übernahmeprotokoll bekommen und aus diesem geht hervor, dass ich die Wohnung damals mit folgenden Mängeln verlasssen habe:

  • Herd und Dunstabzugshaube ungeputzt
  • Badezimmer ungeputzt
  • Bodenleisten und Boden verklebt
  • Fenster und Balkon ungeputzt
  • ungesäuberte Steckdosen
  • ungesäuberte Heizungen
  • ungesäuberter Keller

Ok, Sauberkeit mag Ansichtssache sein. Damals hatte ich fleissige Helferinnen an der Hand, die die Wohnung sogar nochmals durchgewischt hatten. Auch im Bad wurde gereinigt und ich war zu einem zweiten Termin nochmals dort, um mit Chlorreiniger den damals gewünschten Reinigungsarbeiten nachzukommen. Der Keller wurde besenrein gemacht und die Fenster wurden tatsächlich nicht geputzt, was jedoch auf Grund des Frühlings auch nicht wirklich möglich war. Als ich in die Wohnung einzog, musste ich die Wohnung zweimal komplett reinigen, da mein Vermieter beim Einzug nicht geputzt hatte und vier Wochen später in jedem Zimmer neue Fenster einbauen ließ.

Ein weiterer Punkt ist eine angeblich wegen Nichtlüftung des Badezimmers ruinierte Decke. Das Fenster stand, wie auch in meiner aktuellen Wohnung, in der Kippfunktion, da ich den beim Duschen entstehenden Wasserdampf nicht im Bad brauchen kann.

Was aber das Fass zum Überlaufen brachte ist die Behauptung, dass ich aus der Wohnung Gegenstände entwendet haben soll. Dies ist eine Frechheit die einmalig ist, noch nie habe ich jemanden bestohlen.

Auf jeden Fall wurde mir nun eine Rechnung über knapp 400 Euro präsentiert, die ich doch freundlicherweise nachzahlen soll.

Liebe ehemaligen Vermieter: Nein, ich werde diesen Betrag nicht nachzahlen. Und nein, ich werde auch nicht auf mein Guthaben aus der Nebenkostenabrechnung 2010 verzichten. Statt dessen werde ich einen netten, höflichen aber bestimmten Kurzbrief schreiben und alles weitere wird sich klären.

Ich hatte damals schon ein ungutes Gefühl und habe zum Glück eine Mieterrechtsschutz-Versicherung abgeschlossen.

Blick aus dem Büro

 

Dieser bedrohlich geniale Anblick bot sich heute Nachmittag beim Blick aus meinem Bürofenster:

Dunkle Wolken am Himmel

 

Nach einem kurzen Regenschauer zogen die dunklen Wolken aber weiter und es erstrahlte wieder der blau/weiße Himmel.

Dieses Bild wurde mit meinem iPhone aufgenommen und ist nicht nachbearbeitet.

Panoramalauf 2012 in Straubenhardt

Auf der Kindergeburtstagsfeier von K1 habe ich in der Tanzschule Löwen einen Flyer in die Hände bekommen, auf dem der Straubenhardter Panoramalauf beworben wurde.

Spontan habe ich mich entschieden daran teilzunehmen und habe meine Kolleginnen und Kollegen der firmeninternen Laufgruppe darauf angesprochen. Gemeinsam entschieden wir uns für den 10-km-Sport-Carrè-Lauf.

Mein Training habe ich nach meiner Berlin-Rückkehr begonnen und die Strecken von vier bis acht Kilometer aufgebaut.

Der heutige Panoramalauf startete bei bewölktem Himmel und neun Grad an der Straubenhardter Festhalle. Von dort ging es bergauf zur Schwanner Warte und dort am Wald entlang Richtung Neuenbürg. Nach einem Kilometer ging es wieder in den Wald, noch immer beragauf, um dann kurzzeitg bergab wieder zurück zur Schwanner Warte zu laufen. Von dort ging es hinter dem Cafe Zauberberg wieder bergauf um nach insgesamt 6,3 km endlich in den wohlverdienten bergab-Modus umzuschwenken. Den Streckenverlauf als Kartengrafik gibt es hier.

Da ich runde sechs Kilometer fast nur bergauf rannte, musste ich kurz nach dem fünften vollbrachten Kilometer ganz schön beißen, um die letzte Steigung doch zu schaffen.

Das Ziel erreichte ich erschöpft aber glücklich, denn ich habe die bergauf-Strecke bewältigt und musste erst auf der bergab-Strecke eine kurze Laufpause einlegen, da es in meinem Kopf hämmerte und der rechte Oberschenkel zog. Aber nach ca 500 m hatte ich dies wieder im Griff und konnte mein Tempo wieder aufnehmen.

Beim Eintreffen im Ziel kam konnte ich auf der Uhr die Zeit von 1:04:34 Stunden ablesen. Damit bin ich für meine Verhältnisse eine sehr gute Zeit gelaufen und darüber freue ich mich.

Meine Teilnahmeurkunde zum Panoramalauf 2012 :)

 

Zahnärzte sollen anderst abrechnen

Mit dem Artikel “Neues Abrechnungssystem bei Zahnarztbesuchen – Schluss mit dem Bohren nach Gold” stellt die Süddeutsche Zeitung ein alt bekanntes Problem dar.

In diesem Artikel wird davon gesprochen, dass Patienten abgezockt werden können, weil sie die Abrechnung des Zahnarztes nicht prüfen können und die Krankenkasse das Ganze nicht zu Gesicht bekommt. Somit stellt der Zahnarzt seine Rechnung an die Krankenkasse um von dort den Festzuschuß zu erhalten.

Der Patient erhält die überschreitenden Beträge vom Arzt in Rechnung gestellt. Somit läuft dieses an der Krankenkasse vorbei und der Patient wundert sich dann über die eine oder andere höhere Rechnung.

Nun soll das Ganze – gegen eine Gebühr  und einem festgesetzten Katalog – von der Krankenkasse kontrolliert werden.

Meiner Meinung nach wird es Zeit, dass die Rechnungen der Zahnärzte etwas genauer betrachtet werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es Zahnärzte gibt, die dann doch gerne das eine oder andere – unberechtigterweise - abrechnen.

Damals hatte ich meine Krankenkasse darauf aufmerksam gemacht, dass die berechnete Leistung in Höhe von 20 Euro nicht erbracht wurde. Damals wurde ich mit den Worten “Wir erstatten es Ihnen doch” abgewiegelt. Heute scheint man es bei der Krankenkasse zumindest kritisch zu sehen.

Für mich war es damals Grund genug den Zahnarzt zu wechseln. Ich wollte nicht mehr von einem Arzt behandelt werden, der auf meine Kosten, schließlich bezahle ich den Kassenbeitrag, seine Praxis oder seinen eigenen Geldbeutel saniert.

Erstaunlicher- und Erfreulicherweise ist mein jetziger Zahnarzt eine Frau und die halbjährlichen Routineuntersuchungen 52 Euro billiger als bei meinem damaligen Zahnarzt. Und das liegt sicherlich nicht an der lockeren und guten Atmosphäre ;-) Vielmehr glaube ich, dass hier die Abrechnung einfach stimmt. Und ich denke, ich kann das beurteilen, schließlich sehe ich jede meiner Rechnungen.