Check-In mal etwas ausführlicher

Ich bin nun nicht zum ersten Mal geflogen aber das was ich am Frankfurter Flughafen erlebt habe, toppt so ziemlich alles bisher da gewesene.

Damit ich die Reise bequem überstehe, hatte ich mir meine neuen Turnschuhe angezogen. Diese sind superleicht, angenehm zu tragen und eigentlich nur Turnschuhe.

Beim obligatorischen Sicherheitscheck sprach der Metalldetektor – wie immer – an und es wurde eine Abtastung und auch ein Scan mit dem Handdetektor vorgenommen.

Als dieser an der Gürtelschnalle piepste, wies mich der BRINKS-Mitarbeiter an, meinen Gürtel zu öffnen. Diesen tastete er ab und fuhr mir mit den Fingern am Hosenbund entlang, keine Ahnung, was er dabei suchte.

Als er meine Beine und meine Schuhe abscannte, piepste der Handscanner erneut und ich musste meine Schuhe ausziehen. Sie bekamen eine Extra-Fahrt im Röntgengerät spendiert. Ich konnte beobachten, wie der Sicherheitsbeauftragte auf dem Display nach einer Erklärung suchte und das Band mehrfach vor- und zurückgefahren wurde. Dann nahm er meine Schuhe in die Hand und zeigte sie den beiden Bundespolizisten.

Hier schritt ich ein und erklärte, dass dies meine Joggingschuhe seien und in diesen ein Chip zur Datenerfassung eingelassen ist. Ich habe die Sohle herausgenommen und den Chip gezeigt. Da weder die Polizisten noch der BRINKS-Mitarbeiter dies bisher gesehen hatten, wurde der Nike+-Tracker noch zur Bundespolizei zur Ansicht oder zum Scannen in einen separaten Raum gebracht.

Und das hier war die Wurzel allen Übels.

Jedenfalls war ich heilfroh, dass dieser Check so gründlich ausgefallen war. Was hätte ich alles mit meinen Turnschuhen auf dem Flug nach Ibiza alles anrichten können …. 😉

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