Fühlt sich doof an

Als ich heute bei strahlendem Sonnenschein das Haus verließ, war die Sonnenbrille vollkommen ok. Doch ein Accessoires begleitet mich im Moment: Leider muss ich den Schal in den nächsten drei Monaten immer tragen, damit soll übermäßige Sonneneinstrahlung auf die OP-Narbe vermieden wird. Das Gute ist eigentlich nur, dass die Sonnenstunden im Herbst weniger werden ;-)
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Einschränkungen?

Ja, es sind noch ein paar Einschränkungen spürbar. Der Heilungsprozess muss jetzt richtig begonnen haben, ab und an merke ich ein leichtes Ziehen im Hals. Beim Abtasten spüre ich eine kleine Wulst, aber Ellen meinte, dies sei ganz normal. Da verlasse ich mich auf ihr Fachwissen :-) Ansonsten habe ich bei der heutigen Rasur bemerkt, dass dies nicht wie gewohnt von der Hand gehen kann. Erstens muss ich den Hals überstrecken und zweitens die Haut straff ziehen. Ging nicht ganz ohne Probleme, so blieb das eine oder andere Barthaar halt stehen. Das Kopfdrehen klappt schon…
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Der Tag eins nach der Operation

Was soll ich sagen? Kurzgefasst: Es sind alle rundum zufrieden. Der Professor lobt die Operation und meine Fortschritte, die Schwestern sind mit meinen Werten zufrieden und die Assistenzärztin bescheinigt mir sehr gute Blutwerte. Und mein Kaliumhaushalt ist auch in Ordnung. Die Kontrolle beim HNO-Arzt verlief ebenfalls erfolgreich. Er überprüfte den Rachenraum auf evtl. Verletzungen und bescheinigte mir einen einwandfreien Zustand meiner Stimmbänder und des Rachens. So wird es wohl kommen, dass ich von den ursprünglich fünf geplanten Tagen nur drei hier sein werde. Das Müdigkeitsgefühl und die Schlappheit ist verschwunden, das Schlucken schmerzt nicht mehr…
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Tag der Operation

Heute Nacht hatte ich sehr gut geschlafen. Einen Wecker hatte ich mir auf 6:20 Uhr gestellt, damit ich vor dem Pflegepersonal wach sein werde. Hat leider nicht ganz hingehauen, ich wurde bereits um 5:53 Uhr geweckt. Nachdem ich mich in mein schickes Outfit geworfen hatte, wartete ich im Bett auf den bevorstehenden Besuch des Chefarztes. Zu diesem kam es aber nicht mehr. Statt dessen wurde ich um kurz nach sieben Uhr mit dem Rollstuhl in die Anästhesie gefahren. Nach ein paar persönlichen Fragen und dem Ziel der Operation wurde mir eine Kanüle gelegt, die übrigens…
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Nervosität? Ja, ein wenig …

  Mein Köfferle ist schon mal gepackt. Ich muss es nun doch zugeben. Ich werde ein wenig nervös. Die Nervosität ist aber nicht der bevorstehenden Operation geschuldet, es ist vielmehr der Aufenthalt im Krankenhaus. Die Voruntersuchung und Aufnahme am vergangenen Freitag hat mir gezeigt, dass ich mich mit der Wahl des Diakonie-Klinikum Stuttgart in sichere und fachkundige Hände begeben werde. Daher macht mir die bevorstehende (Teil-)Entfernung der Schilddrüse keine Sorgen. Sorgen bereitet mir aber das Unwohlsein im Zusammenhang mit einem Krankenhaus. Ich mag diese Häuser irgendwie nicht. Meine Freunde besuche ich selbstverständlich, aber es ist…
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Voruntersuchungen

Am heutigen Freitag sollte ich mich um 7:30 Uhr zur Aufnahme im Diakonie-Klinikum Stuttgart einfinden. Pünktlich erschien ich in der zentralen Anmeldung und füllte gemeinsam mit der Sekretärin einige Formulare und Behandlungsverträge…
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