So kann man auch einen Gast behandeln

Nach unserer Hochzeit wollten wir am Timmendorfer Strand in eine besondere Lokation gehen. Den notwendigen Tisch hatte ich bereits vier Wochen im Voraus schriftlich bestellt und auch vom Inhaber bestätigt bekommen.

Ich freute mich auf diesen Abend und dieses Lokal, da ich es von meinen bisherigen Besuchen in Timmendorfer Strand kannte.

Als wir zur vereinbarten Zeit dort ankamen wurde uns mitgeteilt, dass es keine Reservierung für uns gäbe. Mein Hinweis, dass der Chef den Termin schriftlich bestätigt habe, wurde mit den Worten abgetan, dass nichts im Buch eingetragen sei. Wir fragten nach einem anderen Platz, jedoch waren alle anderen Plätze in dem kleinen Lokal reserviert. Auf Grund der Witterung konnte man nicht im Biergarten Platz nehmen.

Wir suchten uns dann ein anderes Lokal, da die Unflexibilität uns dann doch zu sehr ärgerte. Noch beim Weitergehen habe ich an den Gastronom eine Mail verfasst, die meinem Unmut etwas Luft verschafft habe. Leider blieb diese Mail unbeantwortet. Vielleicht hatte ich gehofft, dass er uns noch eine Entschuldigung und damit auch eine Einladung zukommen läßt – leider kam nichts derartiges.

In der vergangenen Woche habe ich nochmals an den Gastronom geschrieben und dann kam prompt eine automatisierte Antwort: Meine Mailadresse ist auf einer Blacklist eingetragen und die Mail wurde nicht zugestellt.

Ich finde, dass man auch so mit Gästen umgehen kann.

Comments: 2

  1. Guido says:

    Vielleixht solltest du noch sagen, welches Restaurant das war!

    • Sascha says:

      Hallo Guido,

      Das habe ich mir auch überlegt, mich aber bewusst dagegen entschieden.

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