Ein kleiner Urlaubsbericht

Jetzt sind wir zwar schon seit Freitag Abend wieder im Lande, aber der Eintrag im Blogg kam irgendwie nicht von alleine 😉 Gemeinsam mit meiner Mutter Ute und meiner Schwester Franziska hatten wir uns in der vergangenen Woche in Dorf Tirol, genauer gesagt in der Residence Sissi, aufgehalten. Die einzelnen „Tages-Highlights“ möchte ich hier einmal zusammenfasssen.

Monatg, 23.08.2004: 
Anreise ĂŒber die A8 Ulm, A7 FĂŒssen, Fernpass Richtung Brenner, an dem man ĂŒbrigends nun 8,00 Euro MautgebĂŒhr entrichten muss. Danach ĂŒber die neue Brennerautobahn nach Bozen und die Autobahn nach Meran / Dorf Tirol.
Nach unserer Ankunft erledigten wir noch unseren Wocheneinkauf und begaben uns auf eine erste kleine Spazier- / Shoppingrunde durch Dorf Tirol.

Dienstag, 24.08.2004:
Mit dem Sessellift ging es von Dorf Tirol nach Meran zum Bummeln und Shoppen. Lilli hat die ca. fĂŒnfminĂŒtige Liftfahrt leider ĂŒberhaupt nicht gefallen, so dass eine RĂŒckfahrt mit Ihr nicht möglich war. Also kurzentschlossen Ellen und Lilli in Meran gelassen und ca. eine Stunde spĂ€ter mit dem Auto abgeholt.
Um Lilli zu beruhigen, entschieden wir uns fĂŒr einen Besuch der Stadt Hafling, dem Ursprung der Haflinger-Pferde. So konnte Lilli sich mit den Pferden beschĂ€ftigen und sich wieder beruhigen.
Da wir Hafling zur Mittagszeit besuchten und uns ein kleines Loch im Bauch entstand, beschlossen wir, die GatstĂ€tte des Reiterhofs zu besuchen. Franziska bestellte sich Orangensaft und Lasagne. Sie war ein wenig irritiert, dass der O-Saft sich als rotes GetrĂ€nk (vermutlich mit Pulver angerĂŒhrt) herausgestellt hat und die bestellte Lasagne nicht kam, da sie „eben ausgegangen“ sei. FĂŒr diesen Tag hatten Franziska und Lilli genug erlebt 🙂

Mittwoch, 25.08.2004:
Einen Besuch der GĂ€rten von Schloß Trautmannsdorff sollte man in SĂŒdTirol auf keinen Fall versĂ€umen. Diese wunderschöne Parkanlage zeigt schöne und seltene Pflanzenarten aus aller Welt. Tipp: Der Besuch sollte am Abend stattfinden, sobald sich die Temparaturen ertrĂ€glich gestalten, denn schattige PlĂ€tze gibt es leider nur sehr wenige.

Donnerstag, 26.08.2004:
Von Dorf Tirol sind es nur ca. 90 Minuten bis zum Reschensee aus dem der alte Kirchturm der versunken Stadt Alt-Reschen als Mahnmal herausragt. Als der Stausee 1949/50 angelegt wurde, ließ man den Wasserstand von 5 auf 22 Meter ansteigen. Dabei fiel die Stadt Alt-Reschen den Fluten zum Opfer und deren Bewohner mussten umsiedeln.

Danach besuchten wir die kleinste Stadt im Vinschgau: Glurns. Die Stadt ist durch die hohe Stadtmauer eingegrenzt und verfĂŒgt ĂŒber nur drei Zugangstore, die nicht wesentlich breiter als ein Auto sind. Die Straßen und Gassen sind alle mit Kopfsteinpflaster ausgelegt.

Freitag, 27.08.2004: 
Tja, so schnell vergehen die wunderbaren Tage. Kurzentschlossen fuhren wir ĂŒber den Reschenpass und nicht ĂŒber den Brenner zurĂŒck. Leider hatte ich auf der Strecke ab Reschen einen hollĂ€ndischen Camper vor mir, der ein ĂŒberholen auf der kurvenreichen Strecke nicht zugelassen hat, so dass ich rund 60 km hinter diesem GefĂ€hrt „hertuckeln“ durfte. Naja, so brauchten wir halt rund sieben Stunden (inkl. Pause), fĂŒr 480 km Fahrt.

Alles in allem konnten wir schöne, angenehme Tage bei rund 30 °C genießen.

Nun werden wir die nĂ€chsten drei Wochen mit dem deutschen Wetter vorlieb nehmen, um dann wieder fĂŒr eine Woche nach St. Eulalia auf Ibiza zu entschwinden. 🙂

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