Rote Welle in der Geisterstadt

Der erste Arbeitstag in noch so jungen Jahr 2006. Es ist nicht verwunderlich, dass die Straßen der Pforzheimer City noch völlig leer sind, schließlich hat nahezu jeder in dieser Woche noch Urlaub.

An diesen Tagen merkt man ersteinmal, wie die Pforzheimer Ampeln auf den allgegenwärtigen Stau programmiert sind. Heute Morgen war es nicht möglich, auch nur eine grüne Ampel zu erwischen.

Im sonst alltäglichen Stau auf der Calwer Strasse erscheinen einem die Rotphasen der Kreuzung Kreuz-/Calwer Strasse kurzweilig und schnell, aber heute: Kein Stau, leere Kreuzung, rote Ampel. Das Wartezeit schien ewig zu sein, der Grünpfeil für Rechtsabbieger zur St. Georgen Steige erlosch auch nicht.

Es scheint mir fast so zu sein, dass die bescheidene Ampelschaltung in der Pforzheimer City tatsächlich auf den starken Berufsverkehr abgestimmt ist und diesen gezielt stoppt, um ihn aus der Innenstadt fernzuhalten. Das dies nachweislich, auf Grund fehlender, preiswerter, gutgetakteten öffentlichen Verkehrsmittel, nicht funktioniert ist in Pforzheim bekannt, eine Besserung ist aber nicht in Sicht. Vielleicht ist die angestrebte Privatisierung der SVP gar keine schlechte Idee.

Jedenfalls kam ich nach dem Stopp an fünf Ampeln glücklich und zufrieden auf dem betrieblichen Parkplatz an.

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