Lilli und der böse Breuninger-Bär

Samstag sind wir drei durch die Stadt. Dabei holte sich Lilli ihren ersten großen Schock ihres Lebens. Im Breuninger wollte der Breuninger-Bär Lilli im Kinderwagen nichts böses, nur Lilli schrie los als wäre das Böse in Person hinter ihr her. Man musste sich in diese Situation schon fast wieder das lachen verkneifen… Raus aus dem Buggy und an mich geklammert. Sie brachte nur noch Bär Bär nein nein über die Lippen! Als wir wieder draußen waren nahm sie Sascha und versicherte das der Bär weg ist. Dummerweise sah sie ihn in der Fußgängerzone wieder und ein absetzen oder zurück in den Buggy war nicht drin.
Abends daheim hörten wir über eine Stunde nur noch Bär und Lillis weinerliche Stimme. Wir schlossen sogar die Wohnungstür ab, um ihr zu zeigen, der Bär kommt nicht. Mit Fieber und „Bär, Bär“ schlief sie irgendwann ein. Am nächsten Morgen rief ihr Eisbär die Erinnerung an den gestrigen Tag wieder ins Bewußtsein. Sascha und ich konnten beim Wort Bär fast nicht mehr gelassen bleiben. Lilli predigte wieder und wieder Bär, und das über eine halbe Stunde.
Bis dato toi toi toi ist jetzt der „böse“ Bär wieder vergessen.

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